Ich habe mich immer für das Kochen interessiert.

Als ich 6 oder 7 Jahre alt war, bin ich mit meiner Familie in ein Café gegangen, in dem auch Speisen angeboten wurden. Ich habe gebratenen Reis bestellt. Als ich einen Löffel (ja, Japaner essen auch mit Löffel) vom gebratenen Reis in den Mund gebracht habe, ist mir die Welt zusammengebrochen. "Was? Ist er ein gebratener Reis, den ich von meiner Mutter auch bekomme?". Es war äußerst lecker. Und ich habe recherchiert, welche Zutaten verwendet wurden. Es waren sehr einfach ; Reis, Zwiebel, Möhre, Ei und Lauchzwiebel. Auch wenn der gebratene Reis von meiner Mutter Wurst und Paprika enthielten, ohne Zwiebel und Lauchzwiebel hat er halb so gut geschmeckt als der vom Café. Seit dem habe ich Interesse für das Kochen.

Ich musste kochen.

Als ich noch von der ersten bis die dritte Klasse in der Grundschule besuchte, mussten meine jüngere Schwester und Bruder aus verschiedenen Gründen im Krankenhaus bleiben. Meine Mutter war bei ihnen und nicht zu Hause. In diesem Zeitraum war ich gezwungen, Essen vorzubereiten, aber ich konnte nur einige Sachen; das Reiskochen, Makrele aus der Dose anrichten, Walfleisch in der Pfanne braten, Suppe kochen usw. Damals sind viele fertige oder neue Produkte wie Cup Noodles, Kartoffelchips, Fanta, Cola usw. auf den Markt gekommen, aber sie waren für meine Familie "Luxus" gewesen, deshalb haben wir weiter heimisch gekocht.

Köchin / Kochlehrerin als Beruf

Als ich in die Mittelschule ging, lief ein Programm über die Kochkunst im Fernsehen. Es war an jedem Samstag gegen 18 Uhr. Profiköche stellten verschiedene Gerichte aus der ganzen Welt her. Sie waren für mich Helden. Ich wollte immer Köchin werden. Und ich habe eine Gelegenheit gehabt, einmal die Woche eine Kochschule zu besuchen. Damals, als ich angefangen habe die Kochschule zu besuchen, war ich sehr an Asthma erkrankt und habe sehr viel abgenommen. Um meinem Hobby nachzugehen und mich besser zu ernähren, habe ich bis zum Studienabschluss in High School (etwa 4 Jahre) diese Kochschule besucht. Und in diesem Zeitraum habe ich meine Meinung geändert nicht nur Köchin, sondern auch Kochlehrerin zu werden.

Meine Eltern haben mir ein Gerät mit einer neuesten Technik gekauft. Es war eine Mikrowelle mit einer Funktion von Ofen, Grill und Umluft. Das Gerät hatte, als ich 20 Jahre später davon erfuhr, 3 Fach vom Monatslohn meines Vaters gekostet. Wie meine Eltern geschafft hat, es zu erwerben, haben sie mir immer noch nicht verraten. Aber es war für mich eine gute und dankbare Investition.

Ausbildung und Reise nach Deutschland

Ich war fest entschlossen, eine spezielle Kochschule für Köche zu besuchen. Aber die Ausbildung in Japan ist ganz anderes als die in Deutschland. Um die einjährige Kochschule zu besuchen, musste man etwa 12,000 Euro an die Schule bezahlen. Ich habe weitere 3 Geschwister und konnte nicht von meinem Eltern so viel Geld erhalten. Ich habe mich entschieden, die Schule selbst zu finanzieren, indem ich am Abend arbeite. Es war hart. Um 7:30 Uhr bin ich in die Schule gefahren, jeden Tag das morgige freiwillige Kochtraining gemacht, um gegen 14 Uhr die Schule verlassen, sofort ins Restaurant gefahren und bis 22:00 Uhr gearbeitet, dann in die Gemeinschaftswohnung der Restaurantkette zurückgegangen, meine Notizen in das Heft schön abgeschrieben, gebadet und ins Bett gegangen. Ich habe ohne freien Tag und Urlaub ein Jahr verbracht.

Als ich nach einer Arbeitsstelle suchen wollte, ist mir ein wiederholtes Wort meiner Kochlehrerin eingefallen. "Shoko, vergiss es die Kochlehrerin zu werden. Diesen Beruf auszuüben ist sehr hart, und man verdient sehr wenig". Ich habe gedacht, "ich könnte jederzeit als Kochlehrerin anfangen, aber vorher könnte ich etwas anderes kennenlernen und lernen. Ich würde dann nach Ausland gehen!".

Die Arbeit in Deutschland

In Japan hätte ich sehr viele Stellenangebote bekommen, aber im Ausland kaum. Besonderes sind Köchinnen im Ausland nicht gefragt. Eine einzige Stelle, die ich gefunden habe, war ein Restaurant in Düsseldorf. Ohne nachzudenken, habe ich mich beworben.

Es ist etwa 28 Jahre vergangen. Ich bin nach wie vor im Bereich Gastronomie tätig. Das Kochen macht mir Spaß, und meine Freude möchte ich anderen Leuten teilen.

Mein Motto :

gute, gesunde und saisonale Zutaten

möglichst einfache Kochmethode

ohne Chemie

möglichst wenige Kräuter und Gewürze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Shoko Kono

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